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06.03.2023, 14:57 #9681ZhaoYun
Kuriose, schockierende, witzige und seltsame News
@Blizzard_Black
Hast du nicht bei dem Verbrennerverbot, das Ende der freien Marktwirtschaft gesehen?
Hier sind Gründe warum ein E-Fuel Auto realtiv sinnfrei ist.
Als erstes die Effizienz.
100 Kilometer mit E-Fuel kosten ca. 170 kWh.
Ein E-Auto braucht 15 kWh. Übrigens ein Tesla 18.
Der Wirkungsgrad ist also sehr niedrig.
Die Produktion der E-Fuels deckt nur 0,1 Prozent ab...von den heutigen Bedarf.
Man braucht aber in Zukunft den E-Fuel für andere Bereiche dringender.
Die E-Autos haben weitere Möglichkeiten effizienter zu werden, E-Fuels haben kaum Möglichkeit dazu.
Außerdem wollen die Autohersteller offenbar die E-Fuels gar nicht. Bereits jetzt gibt es einen großen Trend zum E-Auto. Zwei solch unterschiedliche Systeme zu bauen und fort zu entwickeln ist sehr aufwendig. Vermutlich wollen das viele gar nicht machen.
Kurz:
Ineffizient in Vergleich zur Alternative.
Kaum Verbesserungsmoglichkeiten.
Wirtschaft scheint es nicht zu wollen.
Für mich hört sich das ganze für eine Hintertür an, um ein Verbrennerverbot zu verhindern, damit man am Ende die alten Autos weiter bauen darf.
Ich sehe dass als gerechtfertigte Maßnahme an.
Vielleicht wäre sie erst später notwendig gewesen, wenn andere Maßnahmen früher umgesetzt wurden wären.
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Kuriose, schockierende, witzige und seltsame News
Schau dir mal diesen Bereich an. Dort ist für jeden was dabei!
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06.03.2023, 15:16 #9682Blizzard_Black
Kuriose, schockierende, witzige und seltsame News
Nö. Ich schrieb ein Verbrennerverbot ist ein Eingriff des Staats auf planwirtschaftlichen Niveau, das den freien Markt behindert. Nichts anderes hat das Verbrennerverbot doch auch zum Zweck - Fahrzeughersteller, die sich nämlich ganz anders entscheiden wollen oder eben teilweise anders entscheiden wollen und eine mögliche Erschließung von Märkten für sich ausmachen, durch ein Verbot daran zu hindern - und zwar selbst dann, wenn das Angebot klimaneutral ist und damit den eigentlichen Zweck des Verbots erfüllt, nämlich CO2-neutral zu sein und das Erfüllen der Klimaziele zu ermöglichen, die man sich gesetzt hat.
Das hat aber nicht die Politik durch Verbote zu entscheiden. Wo kämen wir denn da hin? Abseits dessen, dass deine Zahlen sinnbefreit sind, weil ein E-Auto nicht pauschal 15kwh braucht und ein Tesla 18 (das trifft nichtmal beim Model 3 zu, weil unterschiedliche Modelle - ein Standard Range Plus braucht weniger durch den fehlenden Allrad, als ein LongRange, und ein Performance mehr als beide, weil das Auto etwas mehr auf Performance und Sportlichkeit ausgelegt ist - allein da existiert schon die Reichweite von 16kwh bis >20kwh, auch je nach Fahrstil, und da brauch ich noch nichtmal auf Model S oder Model X eingehen...) und ein Fahrzeug mit E-Fuel pauschal 170 - hier wieder die Frage, ob du überhaupt einen Führerschein hast und Auto fährst - auf mich erweckt das regelmäßig den Eindruck, du bist da völlig themenfremd unterwegs und hast bis auf gelesene Zeitungsartikel überhaupt keinen tatsächlichen Einblick in die Sache - ist es nicht Aufgabe des Staates, das zu bestimmen. Das geht nämlich ins Extrem gesteigert genau in die Richtung, die ich oben mit EUdSSR genannt habe, dann können wir nämlich künftig auch anfangen, Fahrzeugmodelle zu verbieten, die zu viel Energie brauchen, oder eine maximale Batteriekapazität für Fahrzeuge festlegen, Ausstattungsmerkmale - und landen dann irgendwann, wenn wir das Auto gänzlich durchgeplant haben, beim Trabi - also das eine Fahrzeug, das sich der Pöbel noch kaufen darf, und alles andere ist verboten und gesetzlich reglementiert.
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06.03.2023, 15:56 #9683Thaddaeus
Kuriose, schockierende, witzige und seltsame News
Nein, nicht mal im Ansatz.
Du darfst mein Geschriebenes nochmals lesen und es erneut versuchen.
Nirgendwo geht es in meiner Ausführung darum, dass die Politik bestimmen würde oder wollte, was die Kundschaft "zu wollen hat". Das ist einfach nur ein Produkt deinerseits, das du mir hier versuchst in den Mund zu legen.
Meinen Hinweis zum Asbest hast du nach deinem schrägen Apfel- und Birnenvergleich gewissentlich ignoriert.
Es geht nicht darum, was die Kundschaft "zu wollen" hat. Sondern darum, was a) effizienter ist (in Bezug zur eingesetzten Energie) und b) weniger Schäden in der Umwelt verursacht.
Es geht hierbei auch nicht um die Welt, sondern um Deutschland bzw. maximal die EU.
Uiuiui, echt?
Die Neuzulassungen von reinen Stromern kamen in Norwegen zuletzt auf über 80 Prozent. Das ist nach nur 10 Jahren ein enormer Wert - und der von dir genannte "harte Kern" wird in den nächsten Jahren auch unweigerlich weiter schrumpfen. Bis er nicht mehr da ist.
Interessant ist hier alleine, was du mir hier in den Mund zu legen oder anderweitig mit anzudichten versuchst. Dabei ist alles das nur ein Produkt deiner ganz eigenen Fantasie, sicherlich keines meiner Aussagen.
Zum Einen habe ich weder geschrieben noch angedeutet, dass Verbrenner eine temporäre Modeerscheinung wären. Das wäre tatsächlich auch unsinnig, nach einem dominierenden Jahrhundert von Verbrennermotoren von einer temporären Modeerscheinung zu sprechen.
Zum Anderen ist ein Verbrenner mit E-Fuels zwar unter bestimmten Bedingungen klimaneutral, aber dafür halt auch umso ineffizienter.
Wie bereits geschrieben haben das einige große Autohersteller bereits "bestimmt".
Ja und?
Es ging dabei um das worst case: Es wären noch ~200 km zu fahren - dann muss man sich dafür halt 10-20 Minuten an eine Station hängen.
Ich bin mir sicher, die wenigsten Handwerker werden mehrere hundert Kilometer am Tag zurück legen. Im Gegenteil, wenn das Ding z.B. über Nacht geladen wurde hält der Akku über den gesamten folgenden Arbeitstag hinweg. Und sollte dem Handwerker am Ende des Tages doch die Energie für fehlende 200km fehlen, muss man sich eben 10-20 Minuten an ne Station hängen.
Und das: Stand heute - in 2035 wird das wohl nur noch paar Minuten dauern.
Du meinst also, in ~10 Jahren werden die Autobatterien noch aus Lithium bestehen?
Ich sehe hierbei keine Problematik, wobei man selbstverständlicher aus jeder Sache eine künstliche Problematik zaubern könnte.
Hier gäbe es für den Arbeitgeber die Möglichkeit, dem Arbeitnehmer eine Pauschale von 70€ im Monat zu bezahlen (das ist der Anlagesatz, der vom Finanzamt pauschal erlaubt ist).
Alternativ ein gesonderter Stromzähler an der Station, der es dem Arbeitgeber ebenfalls ermöglicht den steuerfreien Auslagenersatz zu beanspruchen.
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06.03.2023, 20:21 #9684HardAndSoft
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Als ob die Politik noch nie in den Automobilmarkt eingegriffen hätte. Daran ist rein gar nichts "Planwirtschaft". In den allermeisten Fällen waren Sicherheit und Gesundheit der Bevölkerung der Grund für den Eingriff. Wie jetzt auch.
Ab dem 01.01.1976 wurde es verboten, neue Autos ohne Sicherheitsgurt zu verkaufen. Ab dem 01.01. 1989 wurde es verboten, neue Benziner ohne Katalysator zu verkaufen. Ab dem 07.02.2011 wurde es verboten, neue Autos ohne Tagfahrleuchten zu verkaufen. Ab März 2018 wurde es verboten, neue Autos ohne e-Call (automatischer Unfall-Hilferuf) zu verkaufen.
Und jetzt wird es halt zu einem bestimmten Zeitpunkt verboten, neue Autos ohne Elektromotor zu verkaufen.
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07.03.2023, 08:53 #9685daywalker2609
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Vor allem hat die Politik hier ja schon öfters eingegriffen und so gesehen den freien Markt widersprochen.
Die Politik vergibt immer neue Kredite an Karstadt-Kaufhof, obwohl dieser Betrieb abgewirtschaftet wurde.
Man vergab lange Zeit Subventionen an die Kohlebergwerke, weil die deutsche Kohle nicht mehr wettbewerbsfähig war.
Das hat auch nichts mit nen freien Markt zu tun, also verstehe ich nicht warum das Geschrei jetzt so groß ist?
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07.03.2023, 09:53 #9686ZhaoYun
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EU und Deutschland sind nicht die Welt.
Das stimmt.
Aber EU und Deutschland machen ca 25% des Co² Ausstoßes aus!
25% macht schon was aus.
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07.03.2023, 09:59 #9687Yieva
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Letzte Woche kam es bei der Premiere des Films „Creed 3“ zu bundesweiten Schlägereien und Krawallen in den Kinosälen. Mehrere Städte waren unabhängig voneinander betroffen, es wurde mit Essen geworfen, verschiedene Gruppen haben einander attackiert und der Saal wurde verwüstet, sodass die Polizei einschreiten musste.
Schlägereien und Vandalismus vor der Leinwand: In zahlreichen Kinos in ganz Deutschland kam es in den letzten Tagen beim Film „Creed III“ zu Krawallen.
In Hamburg führte eine Prügelei unter Besuchern zu einem Abbruch der Vorstellung. In Essen randalierten Zuschauer, bis die Polizei die Letzten aus dem Saal bugsieren musste. Auch in Bremen schlugen junge Besucher aufeinander ein, auch hier war am Freitag und Sonnabend früh Schluss mit der Vorstellung. In Pforzheim fanden Security-Mitarbeiter nach Angaben des Betreibers in den Taschen von Gästen neben Schlagringen auch eine Waffe. „Wir sehen da eine Gewaltbereitschaft und Zerstörungswut, die gesamtgesellschaftlich sehr gefährlich ist“
Was stimmt denn mit den Leuten nicht!?
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07.03.2023, 10:03 #9688ZhaoYun
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Verstehe ich auch nicht.
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07.03.2023, 12:00 #9689
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07.03.2023, 12:12 #9690Blizzard_Black
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Und du erkennst sicherlich, dass dies ein Novum ist. Heute wird nämlich eine gesamte Fahrzeugtechnologie verboten - Autos mit Erdgasantrieb, Autogas, Elektroantrieb, Wasserstoff, ... wurden nämlich bisher noch nie verboten, das hat man bisher Unternehmen überlassen, zu entscheiden, was sie produzieren wollen. Der Grund für das Verbot von Autos mit Verbrennern ist ja der altbekannte Klimaschutz - der lässt sich aber halt auch mit eFuels ebenfalls bewerkstelligen, weil diese einen klimaneutralen Betrieb von Fahrzeugen mit Verbrennern ermöglichen, das gesetzte Ziel lässt sich also auch ohne ein pauschales Verbot von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor erreichen.
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07.03.2023, 12:15 #9691Thaddaeus
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07.03.2023, 12:16 #9692
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07.03.2023, 12:18 #9693Thaddaeus
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Nichts sondern; ist halt so nicht zutreffend.
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07.03.2023, 12:40 #9694Blizzard_Black
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Das soll dein Argument sein? Ziemlich dürftig.
Du hast den Text zitiert, in dem steht, der Grund für das Verbrenner-Aus ist der Klimaschutz, und der ließe sich auch mit eFuels bewerkstelligen, und geschrieben, das ist nicht zutreffend. Was ist nicht zutreffend? Dass der Grund für das Verbrenner-Aus der Klimaschutz ist, oder dass sich dieser nicht mit eFuels bewerkstelligen ließe? Das musst du doch klarstellen in der Position, und dann auch Gründe anführen, wieso ein Verbrennungsmotor, betrieben mit einem klimaneutral hergestellten Kraftstoff, nicht klimaneutral sei - oder welcher andere Grund denn hinter dem pauschalen Verbot von Verbrennungsmotoren stecken soll.
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07.03.2023, 13:31 #9695Thaddaeus
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Deine oben getätigte und von mir zitierte Aussage ist so nicht zutreffend, da das Ziel mit eFuels eben nicht zu erreichen ist.
Schon angefangen damit, dass E-Fuels in der Herstellung ein Vielfaches jener Energie benötigen. Dann sind E-Fuels auch nur dann potenziell sauber, wenn diese mit regenerativen Energien hergestellt wurden. Das bzw. den deutschen Strommix kritisieren die Gegner von E-Autos ja schon seit langen, weil angeblich nicht genug grüne Energie verfügbar ist. Das Problem würde sich ja mittels E-Fuels um mehrere Potenzen verschärfen, die deutlich größere Mengen an erneuerbaren Energien benötigen würden.
Oder wie wärs mit geringen Effizienz? Die Umwandlung von erneuerbaren Energien in E-Fuels erfordert einen hohen Energieaufwand und ist daher ineffizient. Ein Großteil der ursprünglich eingesetzten Energie geht verloren, was zu einem niedrigen Wirkungsgrad führt, der noch schlechter ist als der von fossilen Brennstoffen.
Weiter sind E-Fuels zwar klimaneutral (so die Bedingungen in der Herstellung passen), da sie dann aus erneuerbaren Energien hergestellt werden, aber ihre Verwendung im Verkehr führt immer noch zu CO2-Emissionen. Ein Fahrzeug das mit E-Fuel betrieben wird emittiert eben immer noch deutlich mehr als ein reines Elektroauto, das dann immer noch zu ~50 Prozent sauberer ist.
Denn: E-Fuels können bei der Verbrennung in Fahrzeugen zwar weniger Schadstoffe wie Stickoxide und Feinstaub erzeugen als herkömmliche Kraftstoffe, jedoch entstehen bei der Verbrennung immer noch Kohlenstoffdioxid und Wasserdampf, die als Treibhausgase wirken und zum Klimawandel beitragen.
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07.03.2023, 13:47 #9696ZhaoYun
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@Blizzard_Black
Wenn ich richtig verstanden habe, können einige Autos auch ohne Umbau mit E-Fuels fahren.
Dann wäre ein Benzin Diesel verbot sinnvoller, aber wenn das nicht auf alle alten Autos zutrifft, kann man Benzin und Diesel sicherlich nicht verbieten, weil es die Bestandsautos ohne Umbau Möglichkeit defaco verbietet.
Aber ist es theoretisch nicht auch umgekehrt denkbar?
Wenn ein Standard Auto mit E-Fuels fahren kann, könnten nicht die neuen Wagen mit normalen Benzin fahren?
Und wäre es dann nicht theoretisch möglich, praktisch fast gar nicht veränderte Verbrenner zu bauen, die weiterhin mit Benzinfahren können, was wegen bestand immernoch verfügbar sein muss?
Damit würde die ganze Aktion komplett ihren Sinn verlieren.
Also so gesehen, wären es E-Fuels offenbar der Weg weiterhin Benziner und Diesel Fahrzeuge zuzulassen und jeder Umweltschutz wäre nur noch auf das Kaufverhalten der Bevölkerung beschränkt, die vermutlich die günstigsten Varianten kauft.
Dementsprechend sehe ich diese Aufweichung als Gefahr, dem ganzen Umweltschutznutzen des geplanten verboteszu zerstören.
Wie üblich kann ich mich irren.
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07.03.2023, 15:27 #9697swagni
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07.03.2023, 16:27 #9698ZhaoYun
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Oh, die Simpsons Folge
Mensch wie lange ist das her?
Extrem wie lange das läuft.
Habe irgendwann aufgehört.
Irgendwann hatte man das Gefühl es wiederholt sich alles.
Lisa hat eine Erleuchtungsepisode/Zukunftsvision, Marge findet sich selbst/unabhängig Episoden, Bart wird Rowdy/Berühmt/macht Homer fertig Episoden, Homer ist einfach Homer, dumm, aggressiv, völlig bar jeglicher Selbstbeherrschung oder jeglicher sozialer Empathie.
Was in den ersten Staffeln witzig war, ist nun nur noch schrecklich.
Homers Verhalten hatte früher noch einen guten Ansatz, aber nun macht er nicht nur den klassenclown sondern er ist ein bescheuerter Clown.
Solange Homer nur in Zügen die Captain Chaos wurde, war es halt witzig. Aber irgendwann hatte sein Charakter praktisch nur Momente, wo jegliche soziale als auch sonstige Intelligenz vermissen lässt.
Dazu diese blöde Entscheidung, keine Entwicklung zuzulassen.
Diese Idee, dass Bart ständig in einer Klasse bleibt wäre ja ganz nett, verliert nach mehr als einen Jahrzehnt seinen Nutzen.
Zudem ist die Entwicklung von Apus Kindern praktisch eine Anklage an fehlende Entwicklung der Simpsons.
(Sie werden geboren und gehen zur Kita und Maggie spricht kaum ein Wort)
Daher habe ich die Serie nach vielen Jahren abgebrochen.
Einzig die Treehouse of Horror Episode schaue mir gerne jedes Jahr an!
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08.03.2023, 18:22 #9699Capt. Clark
Kuriose, schockierende, witzige und seltsame News
Nein, du hast das Prinzip von E-Fuels noch nicht richtig verstanden. Die ausgestoßenen Emissionen beim Verbrennen werden vorher durch den Herstellungsprozess mit erneuerbaren Energien gebunden. Aus der Pflanze, die CO2 bindet, wird später ein E-Fuel, dass die gleiche Menge an CO2 wieder ausstößt. Du hast so 100%ige CO2-Neutralität. Und klar ist der Prozess ineffizient, so wie jede Technologie am Anfang.
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08.03.2023, 22:43 #9700HardAndSoft
Kuriose, schockierende, witzige und seltsame News
Bisher habe ich noch keinen einzigen Vorteil der E-Fuels gesehen. Warum stellt man brennbares Zeugs her, um ein Auto anzutreiben, mit einem Energieeinsatz, mit dem 5 Elektroautos angetrieben werden könnten? Und warum soll man an einer Verbesserung der katastrophalen Energiebilanz von E-Fuels arbeiten, wenn man schon fünf mal effektivere Elektroautos hat, deren Eingangsenergie nicht von hinten durch die Brust ins Auge mühsam umkonvertiert werden muss, von elektrischer zu chemischer Energie?
Der einzige Effekt, den E-Fuels haben, ist so ein typisches FDP-Ding: Strom kann mit hinreichender Photovoltaik bald jeder für sich und sein Auto erzeugen und sich damit unabhängig von der Industrie Mobilität sichern. Es wird ja sogar schon an Autos mit in der Karosserie integrierten Photovoltaik-Panels experimentiert, die nur noch selten Ladestationen brauchen. E-Fuels hingegen brauchen so hohen technischen Aufwand, dass wieder mal eine Industrie mit Raffinerien die Hand drauf hält. Also künstliches am Leben halten des fossilen Geschäftsmodells für Großkonzerne und Verunmündigung der Bürger.
Außerdem ist die 100prozentige CO2-Neutralität der E-Fuels ein Märchen. Dieselben Industrievertreter und Politiker, die süffisant darauf hinweisen, dass bei unserem aktuellen Energiemix das E-Auto auch mit fossilem Strom angetrieben wird und deshalb zur Zeit nicht CO2-neutral funktioniert, behaupten bei E-Fuels steif und fest eine CO2-Neutralität. Bei 5mal soviel Energieverbrauch aus fossiler Erzeugung wie ein reines Elektroauto. Als ob die Wähler blöde wären und die Doppelmoral nicht sehen würden.
Anstatt die vorhandenen Mittel in eine Sackgasse wie E-Fuels zu investieren, sollte das Geld lieber in Forschung nach effizienteren Stromspeicherlösungen (Batterien) gesteckt werden. Die brauchen wir nämlich wirklich. Und da gibt es, im Gegensatz zu E-Fuels, sogar schon marktreife Neuentwicklungen; beispielsweise Natrium statt Lithium. Damit wäre der Tankstopp von Elektroautos zukünftig fast so kurz wie bisher an der Zapfsäule, und das vorhandene Tankstellennetz könnte nach Umrüstung auf Stromverkauf weiter verwendet werden.
Bei Raumtemperatur sollen sich die Akkumulatoren von 0 auf 80 % innerhalb von 15 Minuten laden lassen und bei −20 °C noch 90 % ihrer Kapazität behalten.[12] Da alle Materialien für die Herstellung der Akkumulatoren günstig und in Massen vorhanden sind (Natrium, Aluminium, Berliner Blau, Kohlenstoff usw.) und bei der Herstellung die gleiche Ausrüstung wie bei der Fertigung von Lithium-Ionen-Akkumulatoren verwendet werden kann, wird von einem anfänglichen Preis von 77 $/kWh und bei späterer Massenfertigung von weniger als 40 $/kWh ausgegangen.
Um es mit Anarkys Worten zu sagen: Es wäre ja lustig, wenn es nicht so traurig wäre: Das neue Ministerium, dem Musk vorstehen soll, und das sich um...
Neues von Trump, dem unberechenbaren